• Annett

Zucker - zwischen Heilmittel und Krankmacher



Zucker hat viele wissen, negative Auswirkungen auf den Körper. Er macht schlaff, antriebslos, müde, depressiv und krank.

Zucker ist aber auch wichtig für den menschlichen Organismus. Warum also macht er krank?

Ganz einfach, Zucker nicht gleich Zucker. Haushaltszucker ist schädlich, während natürlicher Zucker, wie er in Früchten, Gemüse oder vollwertigen Lebensmitteln vorkommt, wichtig und gesund ist.

Was sind die Auswirkungen eines zu hohen Zuckerkonsums:

Zucker kann die folgenden Symptome auslösen oder an deren Entstehung mit beteiligt sein: Unerklärliche Müdigkeit, Antriebs- und Energielosigkeit, Depressionen, Angstzustände, Magen- und Darmprobleme wie Völlegefühle, Blähungen, Durchfall und Verstopfung, Haarausfall, Hautkrankheiten, Pilzbefall, Menstruationsbeschwerden, Nervosität, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche - bis hin zu geistiger Verwirrtheit und anderem mehr. Das schlimmste aber ist, der Körper wird anfällig für "Infektionskrankheiten". Sein Immunsystem ist am Boden und nicht mehr fähig, den Körper angemessen zu schützen.

Die andere Seite der Medaille ist:

Zucker ist ein Heilmittel! Manche Ärzte verwenden ihn zur Wundbehandlung - vor allem bei Brandwunden sind die schnellen Heilerfolge angeblich überwältigend. Als weiteres wird es eingesetzt , wo Antibiotika versagten, sogar als Unterdrücker von Infektionen wird er verwendet.

Aus diesem Grund wird er auch in hoher Dosierung (halbe-halbe) zur Herstellung von Eingemachtem wie Marmelade verwendet. Er konserviert - und unerwünschte Mikroorganismen, wie Bakterien oder Schimmelsporen, haben dann nicht mehr die geringste Chance.

Glücklich und verliebt... durch Zucker! Aber nicht nur äußerlich, auch innerlich hat Zucker durchschlagende Wirkung. Da die These, Zucker liefere schnelle Energie, weil er sofort ins Blut übergehe. Diese Tatsache nutzen die heutigen Medien, uns zu suggestiveren, das wir Zucker brauchen um fit in der Schule und bei der Arbeit zu sein.

Die optimale Dosis ist selbstverständlich bekannt, wie hoch die Zuckerdosis sein muss, um zu den gewünschten seelischen Höhenflug zu bekommen: Mit einer Investition von nur 2,5 Esslöffeln Zucker (= 30 g reine Kohlenhydrate).

Was wir aber nicht gesagt bekommen, das wir bei Heißhungerattacken keinen Zucker brauchen, sondern Vitalstoffe.

Denn Hunger deutet auf Vitalstoffmangel hin. Ständiger Appetit oder Heißhungerattacken sind die Versuche eines Körpers, seinem Besitzer begreiflich zu machen, dass lebensnotwendige Materialien (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente) fehlen, welche er doch bitte mit der nächsten Mahlzeit liefern möge. Was machen wir aber, wir nehmen 60g irgendeiner Süßigkeit zu uns. Das Interessante ist nun, dass eine höhere Dosis weder zu einem besseren noch zu einem schnelleren Ergebnis führt.

Im Gegenteil ... damit zu den leider etwas schlechteren Nachrichten: Das mysteriöse, unstillbare Verlangen nach Zucker wird immer größer - wir werden süchtig nach Zucker. Richtig gehört, Zucker ist eine der weiterverbreitesten Suchtmittel.

Modernes Getreide... ... ist, wie eigentlich fast all unser Gemüse und Früchte, völlig überzüchtet. Zu den wichtigsten Zuchtkriterien gehören große Körner, also höchstmögliche Ausbeute pro Ähre und ein hoher Glutengehalt. Je höher der Glutengehalt, um so besser sind die Backeigenschaften des Mehles und um so höher ist bei vielen Menschen die Gefahr, Allergien gegen dieses unnatürliche Eiweis zu entwickeln. Wie wir wissen ist Glutenunverträglichkeit und Fructoseunverträglichkeit rasant auf dem Vormarsch.

Das schlimme an dem ganzen ist aber, wir können uns dem kaum noch entziehen.

So gibt es beim Obst heutzutage Sorten wie beispielsweise die Super-Sweet-Ananas, die eigentlich kaum noch nach Ananas schmeckt, sondern nur noch wie pappsüßer Zuckersirup.

Auch Bananen, Orangen und vor allem kernlose Trauben oder Rosinen (Sultanas) sowie kernfreie Wassermelonen gehören zu jenen Früchten, die auf höchstmöglichen Zuckergehalt hin gezüchtet wurden.

Der Verbrauchergaumen steht nun einmal auf "süß".

Auch manche Äpfel und - jetzt halten Sie sich fest - sogar Möhren und Rote Bete sind so überzüchtet und süß, dass unser Körper diese "Lebensmittel" nicht mehr will. Sie enthalten Zucker - und (fast) wie beim weißen Kristallzucker fehlen diesen Gemüsen durch extremste und rücksichtsloseste Zucht- und Ausleseverfahren viele wichtige Begleitstoffe, die der Körper zur Verarbeitung des Zuckers bräuchte. Das merkt man daran, dass man sich an diesen Früchten gnadenlos überessen kann.

Vermeiden Sie kernlose Früchte - gehen sie zu unseren Ahnen der Früchte zurück

Das was ich schreibe ist keine neue Erkenntnis, schon lange ist bekannt, dass Zucker und Gluten uns krank machen. Wieso passiert nichts. Ich kann es Euch sagen, der Mensch ist faul geworden, es wird jeden Tag Junk-Food gegessen. Niemand hat mehr Zeit für die wichtigen Dinge in unserem Leben " Gesundheit "

Machen Sie den Test:

Lassen Sie Zucker weg. Aber bitte jede Art und auch die kleinste Spur von Zucker. Lesen Sie akribisch jedes Zutatenetikett oder besser noch, sparen Sie sich das, denn Sie werden sowieso kaum (fertig abgepackte) Produkte finden, die weder Zucker noch Getreide enthalten. Frischkost heißt die Devise.

Getreide auch weglassen? Meiden Sie gleichzeitig alle Getreideprodukte. Im Hinblick auf die Tatsache, dass das heutige Getreide ebenfalls untauglich ist, lassen Sie auch Vollkornprodukte weg.

Sie werden alsbald erleben, wie Sie zu rotieren anfangen, wie Sie plötzlich an nichts anderes mehr denken können, als an Nudeln. Für eine Scheibe trockenen Brotes werden Sie spätestens am dritten Entzugstag bereit sein, gewisse Summen auf den Tisch zu legen, die Sie womöglich gar nicht haben. Es muss nicht für immer sein und soll vorerst lediglich dem Zweck dienen, die Existenz der Zucker- und Kohlenhydratsucht zu beweisen und Ihnen damit die subtile, völlig unterschätzte und überall verharmloste Gefahr dieser beiden Stoffe ins Bewusstsein bringen. Sollte es Ihnen überhaupt gar nichts ausmachen, ohne Zucker- und Mehlspeisen ihr Leben zu verbringen, dann sind Sie eine wirklich ungewöhnliche Ausführung des gegenwärtigen Zivilisationsmenschen und können sich unglaublich glücklich schätzen.

Ich bin diesen Weg gegangen, es war nicht einfach und ist es immer noch nicht. 65 Tage habe ich jetzt hinter mir. Ich galt als unheilbar krank und kein Arzt konnte mir mehr helfen. Heute habe ich Lebensqualität wieder, mein Körper wird an der einen und anderen Stelle wieder gesund.

Achtung: das bedeutet nicht, dass ich geheilt bin, aber es lässt sich besser damit leben.

Ich wünsche allen viel Glück, die diesen Weg gehen und vielleicht findet ihr ja hier ein paar Anregungen die alles etwas leichter machen.

#gesundeErnährung

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