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Granatapfel auf weißer Schokoladencreme



Der Granatapfel (Punica granatum) ist eine Pflanzenart, die der Familie der Weiderichgewächse (Lythraceae) zugerechnet wird. Die aus zwei Arten bestehende Gattung Punica bildet alleine die Unterfamilie Punicoideae (Horan.) S.A.Graham, Thorne & Reveal, manche Autoren führen sie auch noch als eigene monotypischeFamilie Punicaceae Horan. Ihre Frucht wird in der Küche verwendet.

Das Verbreitungsgebiet des Granatapfels liegt in West- bis Mittelasien; heute wird er unter anderem im Mittelmeerraum angebaut.

Der Gattungsname Punica leitet sich von lateinisch punic(e)us, „punisch“ ab und geht auf die römische Bezeichnung für die Phönizier zurück. Der Artname granatum(von lateinisch granum, „Korn“, „Kern“, „Samen“) wurde wegen der zahlreichen in den Früchten enthaltenen Samenkörner geprägt.

Zubereitung

Am besten ist es die Spitze etwa 1,5 cm hoch abzuschneiden, dann die Trennwände der einzelnen Kammern außen einzuschneiden und die Frucht dann sternförmig aufzubrechen. Oder die Spitze und den Strunk aus-, abschneiden und die bittere Schale abschnittweise an der Haut einritzen und aufbrechen oder man kann auch die Frucht einfach halbieren. Man kann den Granatapfel in einer Schüssel mit Wasser aufbrechen. Die Kerne sinken ab, während die Schale und die weißen Häutchen auf dem Wasser schwimmen und so leicht zu trennen sind. Die Samen kann man mit den Fingern oder mit einem Löffel herauslösen, auch lassen sie sich durch Klopfen auf die Außenschale der zerteilten Frucht lösen.

Verwendung

Granatäpfel und deren gepresster Saft sind im Mittelmeerraum, im Nahen Osten, in den USA, in Südeuropa und seit einigen Jahren auch in Mittel- und Nordeuropa weit verbreitet. Aus dem Saft wird auch Granatapfelwein gewonnen, der vor allem von Armenien und Israel exportiert wird. Das Fruchtfleisch oder der Saft des Granatapfels werden zur Verfeinerung von Wild- oder Geflügelgerichten oder in Obstsalaten verwendet.Die Schale des Granatapfels war traditionell Farbstoff für Orientteppiche. Auch in Indien wurde sie zum Färben von Wolle in Gelb- und Schwarztönen verwendet. Mit einem Extrakt aus der Wurzel des Granatapfelbaumes können mit einer Eisenbeize tief dunkelblaue Farbtöne erzeugt werden. Grenadinesirup, der früher aus Granatapfelsaft hergestellt wurde, gibt dem Tequila Sunrise und verschiedenen anderen Cocktails seinen fruchtigen Geschmack und seine rote Färbung.Iran zählt zu den Hauptproduzenten weltweit.


Die Zutaten (4 Portionen)

Die Zubereitung

  • Zwei Granatäpfel halbieren und entsaften. Vorsicht das spritzt. Am besten verwendet man eine Zitruspresse. Man benötigt etwa 200 ml Saft. Von einem Granatapfel die Kerne herauslösen und beseite stellen.

  • Den Granatapfelsaft in einen Topf geben und erhitzen. Speisestärke in 2 EL kaltem Wasser auflösen. Sobald der Saft kocht den Topf von der Kochstelle nehmen und die aufgelöste Speisestärke einrühren. Den Topf wieder zurück auf den Herd stellen und unter Rühren etwa 1 Minute köcheln lassen. Dann erkalten lassen.

  • Währenddessen die weiße Schokolade in Stücke brechen und über einem heißen Wasserbad schmelzen. Den griechischen Joghurt mit dem Zitronensaft verrühren. Die Sahne steif schlagen. Zuerst die aufgelöste weiße Schokolade mit dem Joghurt verrühren und dann vorsichtig die Sahne unterheben. 

  • Die ausgelösten Granatapfelkerne unter den die Granatapfelsauce rühren. Nun die Schokoladencreme abwechselnd mit der Granatapfelsauce in Dessertgläser schichten und bis zum Servieren kalt stellen.

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