• Annett

glutenfreies irisches Bierbrot

Aktualisiert: 12. Juni 2019



Die Irische Küche ist traditionell einfach und deftig im Sinne von Hausmannskost. Wichtige Produkte des Landes sind Lamm- und Rindfleisch, Geflügel, Eier, Butter und andere Milchprodukte, Forellen und Lachs sowie

Krebse und Muscheln. Getreideanbau ist aufgrund der Feuchtigkeit nur in geringerem Umfang möglich, dem Gemüseanbau (vor allem Kartoffeln und Kohl) kommt jedoch eine große Bedeutung zu.

Mahlzeiten

Frühstück

Volles Frühstück, wie es in Irland, aber auch England und Schottland angeboten wird. Ein traditionelles irisches Frühstück besteht aus Bacon (Speck) und Black & White Tard (je eine Scheibe gebratene Blutwurst und Leberwurst) sowie irische Schweins-Würstchen. Dazu werden Eier, als Rühr- oder Spiegelei, Bratkartoffeln oder Soda-Farls (Kartoffelpuffer), Pilze wie Champignons, gebackene Bohnen und gebratene Tomaten serviert. Toast, Wheaten oder Farmhouse Soda Bread (ein dunkles, unfermentiertes Sodabrot), Butter und verschiedene Marmeladen runden das Frühstück ab. Sehr beliebt sind außerdem Scones, die man mit Butter, Marmelade, Honig oder Ahornsirup verspeist. Getrunken wird zum Frühstück der irische Schwarztee (Irish Breakfast), eine malzige, Assam-basierte Teemischung, und Orangensaft. So wie in Großbritannien wird auch in Irland der Tee grundsätzlich mit Milch getrunken. Die als „traditionell“ beworbene Mahlzeit wurde allerdings meistens nur von der höheren, englischen Gesellschaft eingenommen, da sich die irische Bevölkerung oftmals kein Fleisch leisten konnte. Auch heute wird das Frühstück eher nur von Touristen konsumiert, kaum von Iren.

Hauptmahlzeit

Obwohl die Gewässer Irlands fischreich sind, wird im Vergleich zu anderen Küstenländern relativ wenig Fisch gegessen. Erst mit zunehmendem Wohlstand wurden der recht teure Fisch und andere Meeresfrüchte regelmäßige Bestandteile des Irischen Speisezettels. Ernährungsgrundlage war und ist die Kartoffel. Auch in kleinen Läden finden sich bis zu zehn verschiedene Sorten. Daneben gilt Rindfleisch als wertvolle Mahlzeit. Es wird als Steak (Sirloin, Striploin, Fillet), Roasts (Schmor- und Bratenstücke) und Stewing Beef (Gulasch) angeboten. Für Ausländer gewöhnungsbedürftig ist, dass in Irland auch preiswertere Fleischteile, die sich aufgrund eines höheren Bindegewebsanteils eigentlich nicht zum Kurzbraten eignen, in Scheiben geschnitten als "Steaks" (round steak) angeboten werden. Diese werden oftmals mechanisch bearbeitet, um sie zarter zu machen (tenderised). Schweinefleisch wird ungepökelt vorwiegend als Schweinefilet (pork steak) und Lende (pork loin) angeboten. Alle anderen Teile des Schweins werden gepökelt und als Speck (bacon) und Schinken (ham) angeboten, wobei Speck die (fetteren) Bauchteile und Schinken die (mageren) Keulenteile bezeichnet. Etwa 20 % des in Irland verzehrten Fleisches ist Lammfleisch, wobei auch Innereien vom Lamm (Leber und Nieren) gerne verarbeitet werden. Hausgeflügel (Huhn und Truthahn) hat ebenfalls einen großen Anteil an der irischen Ernährung, wobei Truthahn im ganzen gebraten (roast Turkey) traditionell an Festtagen zubereitet wird, wenn sich die Familie und Verwandte zum gemeinsamen Festmahl treffen.Zum Stew (Eintopf), Steak oder Roast werden in der Regel Kartoffeln (in Form von Bratkartoffeln, Ofenkartoffeln, Pommes frites oder Kartoffelpüree) gereicht. Dazu gibt es Gemüse Erbsen, Karotten, Lauch, Pastinaken, Steckrüben und verschiedene Kohlsorten, sowie Brot und Butter. Zu Weihnachten wird traditionell Rosenkohl als Gemüsebeilage gereicht. Kopf- und andere Blattsalate werden in der Regel nur mit Essig und Öl angemacht. Zu einem Salatteller gehören auch Coleslaw (mit Mayonnaise angemachter Krautsalat), Kartoffelsalat (mit Frühlingszwiebeln, Essig und Mayonnaise angemachtes, kalt serviertes Kartoffelpüree) sowie rohe und eingelegte Gemüse (vor allem Rote Bete).Irische Suppen zeichnen sich durch eine dicke, fast breiartige Konsistenz aus und sind immer püriert. Klassische Suppen sind Gemüsesuppen, Hühnersuppe und Rindfleischsuppe, wobei klare Suppen in Irland ganz unbekannt sind.

Es ist ein sehr lockeres, knuspriges Brot mit wunderbar aromatischer Krume. Poolish 136 g glutenfreies universal Mehl ( Schär) 136 g Wasser 0,1 g Frischhefe

Hauptteig Poolish 225 g glutenfreies universal Mehl ( Schär) 91 g glutenfreies rustikales Mehl ( Schär) 18 g Wasser 150 g Schwarzbier ( glutenfreies Bier Celia Dark) 8 g Salz 6 g Frischhefe 5 g Backmalz 17 g Polenta 2 g flüssiger Malz

Für den Poolish alle Zutaten mischen und 14-16 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Dann mit den übrigen Zutaten 2 Minuten langsam vermischen und 3 Minuten langsam kneten bis der Teig homogen ist.

2 Stunden Gehzeit. Nach 1 Stunden einmal den Teig falten. Anschließend den Teig zu einem runden Laib vorformen, 20 Minuten ruhen lassen.

In Bäckerleinen 45 Minuten bei 24°C ruhen lassen. Den Laib im Ofen 40 Minuten bei 200°C backen unter Dampf Zubereitungszeit am Backtag: ca. 5 Stunden Die hellbraune Krume des Bierbrotes ist locker, mittelporig und schmeckt ganz dezent nach Schwarzbier.


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