luftig frische Mousse aus Passionsfrucht und Mango


Passionsfrucht

Die Frucht ist eine Beere. Die Schale ist bei den bis hühnereigroßen, kugeligen bis ovalen Früchten der f. edulis braun-violett und wird im Reifezustand runzlig. Bei f. flavicarpa sind die ovalen bis eiförmigen Früchte deutlich größer (meist zwischen acht und zwölf Zentimeter lang) und im reifen Zustand gelb und glattschalig. Im Inneren finden sich zahlreiche Samen (bei f. edulis schwarz, bei f. flavicarpa braun), die jeweils von einem saftig-geleeartigen, gelborangen Arillus (auch als Pulpa bezeichnet) umgeben sind.

Die essbaren Früchte von Passiflora edulis werden zum Rohverzehr und zur Saftgewinnung genutzt und auch nach Europa exportiert. Die Früchte von f. flavicarpa sind dabei etwas weniger aromatisch als diejenigen von f. edulis und wegen ihres höheren Säuregehaltes besser für die Saftherstellung geeignet. Die Früchte von f. edulis sind hingegen die in mitteleuropäischen Supermärkten am häufigsten angebotenen Passionsfrüchte. Verwendung findet die Frucht auch in verschiedenen Eis- bzw. Dessertzubereitungen wie beispielsweise der Pavlova.

Der Saft der Passionsfrüchte enthält Zucker (Saccharose, Glucose, Fructose) und organische Säuren (vorherrschend Zitronensäure und Äpfelsäure). Der Vitamin-C-Gehalt beträgt im Mittel etwa 30 bis 50 mg / 100 ml; ferner sind Niacin (veraltete Bezeichnung: Vitamin B3) und Riboflavin (Vitamin B2) in nennenswerten Mengen vorhanden. Unter den vorhandenen Carotinoiden dominiert das Beta-Carotin. Für den aromatischen Geschmack ist insbesondere eine Reihe flüchtiger Ester verantwortlich (u. a. Ethylacetat, Ethylbutanoat, Hexylbutanoat, Hexylhexanoat oder Ethylhexanoa)Aus den Samen von Passiflora edulis wird ein Öl (Maracujaöl) gewonnen, das unter anderem in kosmetischen Produkten (Sonnenschutz, Massageöle) Anwendung findet. Hauptsächliche Inhaltsstoffe sind Linolsäure, Ölsäure und Palmitinsäure.

Neben anderen Passifloraceen werden in Südamerika auch die Blätter von Passiflora edulis als harntreibendes Mittel, bei Entzündungen oder als Beruhigungsmittel bei Asthma verwendet. In Passionsblumen-Präparaten zu Beruhigungszwecken oder als schlafförderndes Mittel enthaltene Flavonoide wurden auch in Blättern von Passiflora edulis nachgewiesen (gängige erhältliche Präparate basieren allerdings auf Passiflora incarnata).

Maracuja oder Passionsfrucht?

Die Maracuja und die Passionsfrucht haben vieles gemeinsam. Vermutlich werden sie deswegen so häufig verwechselt oder für die gleiche Frucht gehalten. Maracuja und Passionsfrucht gehören beide zur Gattung der Passionsblumen. Die Maracuja, auch forma flavicarpa genannt, ist in der heutigen Lebensmittelindustrie jedoch etwas weiter verbreitet als die Passionsfrucht, die forma edulis. Dafür wird die Passionsfrucht häufiger auf Bildern und Werbeanzeigen dargestellt. Das könnte an ihrer dunklen, rot bis violett schimmernden Schale liegen, die in einem kräftigen Kontrast zum gelblichen Inneren steht. Die Schale der Maracuja ist dagegen hellgrün bis gelblich, je nach Reifegrad, und bietet ein weitaus weniger farbenfrohes Bild. Im Vergleich zu ihrem Pendant weist die Maracuja etwas mehr Inhalt auf, da sie auch etwa doppelt so groß ist. Dabei ist die Passionsfrucht durchaus resistenter und kann unter kälteren Bedingungen und auf höher gelegenen Zonen wachsen.

Früchte am Geschmack erkennen.Im Geschmack unterscheiden sich die Maracuja und die Passionsfrucht deutlich: Die Beschreibung "süßlich" passt eher zur Passionsfrucht, während der Geschmack der Maracuja im Vergleich dazu säuerlich ist. Das macht sie zu einem beliebten Bestandteil von Säften. Auch in Desserts wird die Maracuja gerne als Ergänzung zu sehr süßen Speisen verwendet, während die Passionsfrucht gerne als gesunder Snack, ähnlich wie eine Kiwi, gelöffelt wird. Verwandtschaft ist nicht zu leugnen. Trotz aller Unterschiede: Genau genommen ist die Maracuja eine Unterart der Passionsfrucht, weswegen man sie auch als solche bezeichnen kann. Beide verbindet, dass sie vorrangig in tropischen Gefilden wachsen. Passionsblumengewächse, zu denen beide Früchte gehören, sind zudem Kletterpflanzen, deren Ranken bis zu zehn Meter lang werden. Aromatisch und gesund sind sie beide.



Zutaten

* 3 Passionsfrüchte

*1 Mango * 2 Eidotter * 65 g Zucker * 2 Eiweiß * 3 Blatt weiße Gelatine * 150 ml Schlagsahne

Die Zubereitung der Passionsfrucht-Mousse / Maracuja-Mousse: Zuerst die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. In einem kleinen Topf das Passionsfrucht- oder Maracujapüree etwas erwärmen, darin die eingeweichte Gelatine komplett auflösen. Das ganze kann bei mittlerer Hitze bewerkstelligt werden. Wenn die Gelatine komplett aufgelöst ist, die Fruchtmasse für etwa eine Stunde kühl stellen.

Die Eidotter und den Zucker in einer Schüssel mit dem Schneebesen cremig aufschlagen.

Das inzwischen abgekühlte Maracuja-Püree langsam in die cremige Masse einlaufen lassen, dabei immer weiter schlagen bis alles eine schöne Verbindung eingegangen ist. Für etwa eine weitere Stunde kühl stellen, bis die Gelatine beginnt die Masse schon ein bisschen zu verfestigen. Die Sahne steif schlagen und mit dem Schneebesen (nicht mit dem Rührgerät) unter die anziehende Creme heben.

Danach die beiden Eiweiß ebenfalls steif schlagen, vorsichtig unter die Gesamtmasse heben. Diese fertige Masse sollte jetzt schön dick, aber locker sein und sich noch gießen lassen. Gegebenenfalls muss man der Gelatine weitere Zeit geben ihre Aufgabe zu erledigen. Für die dekorative Schokolade, habe ich Kokosöl und Backkakao benutzt

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