Dreierlei von der Himbeere



Die Himbeere ist bereits seit dem Altertum als Heilpflanze bekannt. Der Gehalt an Vitamin C, Kalium und Fruchtsäuren soll die Abwehrkräfte und die Wundheilung fördern. Im Mittelalter wurde sie vor allem in Klöstern kultiviert. Bereits im Jahre 1601 hat Clusius zwischen roten und gelben Arten unterschieden.

Grundsätzlich wird bei der Himbeere zwischen zwei Sorten unterschieden:

Sommerhimbeeren und Herbsthimbeeren (remontierende Sorten). Remontierende Sorten fruchten mehrmals jährlich. Meist werden – aus betriebstechnischen Gründen – bei Herbsthimbeeren nach der Ernte alle Triebe abgeschnitten, was im Folgejahr zu Neutrieben und zu einer einmaligen Ernte im Herbst führt. Bei Sommerhimbeeren werden die Neutriebe belassen und so eine Ernte Ende Juni/Anfang August herbeigeführt.

Steinkernfunde bei Pfahlbauten aus dem Neolithikum zeigen, dass Himbeeren bereits seit der Steinzeit wichtige Obstpflanzen waren. Kultiviert wurden sie erst im 16. Jahrhundert. Die Pflanze ist eine wegen ihrer Früchte beliebte Gartenpflanze. Die durch ihren hohen Vitamingehalt äußerst gesunden Früchte werden häufig roh verzehrt oder beispielsweise als Marmelade, Gelee, Kompott, Saft, Kuchenbelag, Kaltschale oder Fruchtgrütze vielfältig in der Küche verwendet.

In der Imkerei sind Himbeeren aufgrund des hohen Zuckergehalts (36–70 %) ihres Nektars und dessen hohen Zuckerwerts (0,18–3,80 mg Zucker/Tag je Blüte) eine geschätzte Nebentracht.

Die Beerenfrucht findet auch zum Aromatisieren von reinem Alkohol Verwendung. Die dabei entstehende Spirituose trägt die Bezeichnung Himbeergeist. Die Beeren reifen nach der Ernte nicht nach. Sie zählen damit zu den nichtklimakterischen Früchten.

Heildrogen sind die getrockneten Himbeerblätter, Rubi idaei folium (DAC) und Himbeersirup aus den frischen Früchten zubereitet – Rubi idaei sirupus. Wirkstoffe sind in den Blättern Gerbstoffe (Gallotannine und Ellagitannine), Flavonoide und Vitamin C, in den Früchten Mineralstoffe, Vitamine, Fruchtsäuren, Farbstoff-Glykoside und Aromastoffe aus etwa 100 Komponenten. Die Blätter werden in der Volksheilkunde wie die Blätter von Brombeeren verwendet, so aufgrund ihres Gerbstoffgehalts als Tee bei leichten Durchfallerkrankungen, zu Gurgeln bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, seltener auch zu Waschungen bei chronischen Hauterkrankungen. Fermentierte Himbeerblätter erinnern an den Geschmack von Schwarzem Tee, sie sind daher häufig in Hausteemischungen enthalten.

Der Sirup dient der Geschmacksverbesserung und der Färbung von Arzneimitteln, seit alters her wird er (verdünnt) gern als durstlöschendes Getränk bei Fieber gegeben.

In der Naturheilkunde finden sowohl Früchte, Blätter, Blüten als auch Wurzeln Anwendung. Es werden beispielsweise die Beeren gekocht oder roh eingenommen oder die verschiedenen Teile der Pflanze als Tees, Tinkturen oder Bäder angewandt. Die Wirkung der Pflanze reicht von entzündungshemmend, blutreinigend, adstringierend bis zu beruhigend, fiebersenkend, harn- und schweißtreibend. Eingesetzt wird sie unter anderem bei geschwächtem Immunsystem, Rheuma, Halsentzündungen, Mundgeschwüren oder Verdauungsproblemen.

Himbeerblättertee kann zyklusregulierend wirken und Menstruationsbeschwerden sowie ein vorhandenes prämenstruelles Syndrom (PMS) mindern. Als altes Hausmittel wird Himbeerblättertee zur Geburtsvorbereitung verwendet. Unter anderem soll er Wehen einleitend wirken sowie der Weitung des Gebärmutterhalses und Muttermundes dienen. Wissenschaftlich ist die Wirkung jedoch nicht erwiesen und Nebenwirkungen nur wenig erforscht.

Rezept mit Himbeeren

Zutaten

1.Schicht

500ml Milch

1 Vanilleschote

3 El Stärke

1 El Zuckerersatz

1 Tl Himbeergeist

2.Schicht

150 g Himbeeren ( frisch oder gefroren)

200 g Schlagsahne

1 El Fibre Sirup

3.Schicht

150 g Himbeeren ( Frisch oder gefroren)

1 El Fibre Sirup

Zubereitung

Die 1. Schicht wird zu einem Vanillepudding verarbeitet. Nehmen sie 3 Esslöffeln Milch separat, den Rest der Milch bringen Sie zum kochen. In der beiseite gestellten Milch, rühren sie die Stärke mit dem Zucker und dem Mark der Vanilleschote an ( wer noch intensiveren Vanillegeschmack möchte, kann noch Vanilleextrakt dazu geben) Kocht die Milch, gebt ihr das Stärkegemisch unter intensiven rühren dazu. So lange rühren, bis es dick wird. Den Topf vom Herd nehmen und den Himbeergeist dazu geben. Den Pudding auf Dessertgläser verteilen und abkühlen lassen.

Die 2. Schicht, es werden die gesamten Himbeeren püriert und durch ein Sieb gestrichen. Die Schlagsahne steif schlagen und ganz langsam beim schlagen den Sirup dazu geben. Jetzt wird die Hälfte der Himbeeren unter die Sahne gehoben und auf den Pudding gegeben.

Die 3.Schicht besteht darin, das Püree der Himbeeren mit dem Sirup zu mischen und auf die restlichen 2 Schichten zu geben, das ganze wird mit Himbeeren garniert

#zuckerfrei #Dessert #kohlenhydratearm #selbstmachen #Rezepte

Empfohlene Einträge
Aktuelle Einträge
Archiv
Schlagwörter
Noch keine Tags.
Folgen Sie uns!
  • Facebook Basic Square
  • Twitter Basic Square
  • Google+ Basic Square

© 2023 by My Weight Lost Journey. Proudly Created with Wix.com

This site was designed with the
.com
website builder. Create your website today.
Start Now