Heidelbeerkreation



Ob pur, im Quark, im Kuchen oder im Smoothie – Heidelbeeren bzw. Blaubeeren schmecken in jeder Form. Wie schön, dass die kugelrunden Früchte, die je nach Region auch Schwarz-, Bick- oder Waldbeeren genannt werden, außerdem wahre Gesundheitswunder sind. Denn neben wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen enthalten sie viele Anthocyane – Pflanzenfarbstoffe, die den Beeren ihr spezielles Aussehen verleihen und erstaunlich vielen Krankheiten entgegenwirken.

Gesundheit: 6 Gründe, warum man Heidelbeeren oft essen sollte

1. Sie senken das Krebsrisiko

Wichtigste Ursache für Krebserkrankungen sind freie Radikale, die durch biochemische Prozesse im Körper entstehen. Sogenannte Antioxidantien, die hauptsächlich in Obst und Gemüse vorkommen, können die freien Radikale absorbieren und damit das Krebsrisiko mindern. Dazu zählen auch Anthocyane, die diesbezüglich über eine besonders hohe Kapazität verfügen. Die Heidelbeere gilt daher als Königin der antioxidativen Früchte.

2. Sie beugen Diabetes vor

Einer der Schlüsselfaktoren für einen Typ-2-Diabetes ist Insulinresistenz. In einer aktuellen Studie an übergewichtigen Diabetes-Risikokandidaten erhöhte der tägliche Verzehr von Heidelbeeren die Insulinsensibilität der Teilnehmer und verbesserte ihre Blutzuckerwerte. Gefährliche Entzündungsbotenstoffe, die vom Fettgewebe produziert werden und eine Insulinresistenz begünstigen, gingen zurück.

3. Sie schützen vor Arteriosklerose

Heidelbeeren halten die Blutgefäße sauber: Die Anthocyane verhindern gefährliche Ablagerungen in den Arterien, die auf Dauer zur Gefäßverengung führen und Thrombosen, Schlaganfälle und Herzinfarkte auslösen können. Studien belegen zudem eine günstige Wirkung auf den Cholesterinstoffwechsel.

4. Sie wirken gegen Entzündungen

Ihr hoher Gehalt an Gerbstoffen macht die Heidelbeere zum idealen Entzündungshemmer. Gerbstoffe wirken adstringierend und keimtötend. In der Volksheilkunde werden etwa Zahnfleischentzündungen, Magen-Darm-Probleme, entzündliche Ekzeme und schlecht heilende Wunden mit Blaubeeren behandelt.

5. Sie stärken das Gedächtnis

Graue Zellen erleben ihr blaues Wunder: Mehrere Studien zeigen, dass ein täglicher Heidelbeer-Verzehr vor allem bei älteren Menschen die Gedächtnisleistung deutlich verbessern kann. Erklärung: Die Anthocyane unterstützen die Beseitigung biochemischer Abfallprodukte im Gehirn, regen die Bildung neuer Gehirnzellen an und befeuern die Informationsübertragung zwischen den Neuronen.

6. Sie unterstützen den Gehirnstoffwechsel

An der Uni Regensburg entdeckten Forscher, dass Anthocyane den Abbau wichtiger Botenstoffe wie Dopamin und Serotonin verlangsamen und so den Gehirnstoffwechsel positiv beeinflussen. Davon könnten Patienten mit Parkinson oder Depressionen profitieren, da diese Krankheiten mit Dopamin- oder Serotoninmangel in Verbindung stehen.

Noch ein Superfood: Cranberry − die stärkste Beere der Welt

Wie hängen Farbe und gesunde Wirkung zusammen?

Besonders hoch ist der Anthocyane-Anteil bei Wildheidelbeeren, deren Genuss Zähne und Zunge blau färbt. Die größeren, süßeren Kulturheidelbeeren dagegen haben kein dunkles, sondern helles Fruchtfleisch, sind aber noch immer reich an Anthocyanen

Wie in der Heidelbeere sind auch in anderen Pflanzen Anthocyane enthalten. Stoffe, die Blüten und Früchten ihre rote, blaue oder blauschwarze Tönung verleihen. Sie stecken vor allem in der Schale, teils auch im Fruchtfleisch.

Als Faustregel gilt: Je dunkler die Frucht, desto gesünder. Empfehlenswert ist etwa die bei uns mittlerweile auch bekannte Acai-Beere, eine Frucht der südamerikanischen Kohlpalme. Aronia(Apfelbeeren), Brombeeren, Schwarze Johannisbeeren, Holunderbeeren, blaue Trauben, aber auch Auberginen enthalten viele Anthocyane. Bei rotem Obst wie Himbeeren, Erdbeeren, Kirschen, Blutorangen ist der Gehalt geringer, verglichen mit anderen Früchten aber noch immer hoch.

Also auch wenn es keine exakte Empfehlung gibt: Eine Handvoll blauer Früchte pro Tag tut der Gesundheit sicher gut!

Autor: Judith Heisig, Katharina Happ

Zutaten:

200 g Heidelbeeren 250 g Schlagsahne 50 g Zuckerersatz ( Erythrit)

Zubereitung

Heidelbeeren waschen und in einen Smoothiemaker geben, mit dem Zuckerersatz das ganze zerkleinern anschließend kommt die Sahne dazu und dies ebenfalls ordentlich durchmixen. Die Sahne wird dabei steif. Fetrig ist das Dessert.

#kohlenhydratearm #Dessert #zuckerfrei

Empfohlene Einträge
Aktuelle Einträge
Archiv
Schlagwörter
Noch keine Tags.
Folgen Sie uns!
  • Facebook Basic Square
  • Twitter Basic Square
  • Google+ Basic Square

© 2023 by My Weight Lost Journey. Proudly Created with Wix.com

This site was designed with the
.com
website builder. Create your website today.
Start Now